Nutzung des Kurierweges der Auslandsvertretungen

Information für Auslandsdeutsche
Nutzung des Kurierweges der Auslandsvertretungen

 

Einige Auslandsvertretungen bieten eine sog. "Kurierwegnutzung" an.

 

Die Auslandsvertretungen können die auf dem Kurierweg zu übersendenden Unterlagen aus Deutschland entgegennehmen bzw. nach Deutschland weiterleiten, aber aus Deutschland eingehende Unterlagen nicht im jeweiligen Land selbst an den Wähler weiterleiten. Der Wähler ist also selbst für die Beförderung der Unterlagen innerhalb des jeweiligen Landes zur und von der Auslandsvertretung verantwortlich (Abholung persönlich oder durch Bevollmächtigten).

 

Der Wähler hat somit folgende Möglichkeiten: Er sendet Unterlagen direkt per Post oder - sofern die Auslandsvertretungen in seinem Wohnsitzland den Kurierweg anbieten - auf dem Kurierweg über die jeweilige Auslandsvertretung (dann für das dt. Inlandsporto frankiert) an das zuständige Wahlamt und gibt diesem entweder seine Postadresse oder die Adresse der jeweiligen Auslandsvertretung - sofern die Auslandsvertretungen in seinem Wohnsitzland den Kurierweg anbieten - für die Übersendung von Wahlunterlagen an.

 

Auch bei der Nutzung des Kurierweges ist mit langen Postlaufzeiten zu rechnen, da i.d.R. eine Kurierübersendung nur wöchentlich, bei einigen kleineren Vertretungen sogar nur zweiwöchentlich erfolgt. Die Nutzung des Kurierweges wird also weniger wegen einer schnelleren Beförderung angeboten, sondern, um die Chance zu erhöhen, dass die Unterlagen überhaupt (rechtzeitig) ankommen.

Die Liste der Auslandsvertretungen, die eine solche Kurierwegnutzung anbieten, finden Sie hier.

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