Informationen zum Coronavirus

Alle wichtigen Infos und Aktualisierungen ab dem 15. Juni 2020:

Corona 16.06.2020 ganz

Hier finden Sie die 5. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung: Link

Änderung zur 5. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung finden Sie hier: Link

aktuelle Neuerungen: Coronastrategie 30 5

Erwachsenenbildung:

 

Ab dem 30. Mai 2020 dürfen Präsenzangebote der Erwachsenenbildung i. S d. Art. 1 BayEbFöG, der Sprach- und Integrationsförderung und vergleichbarer Bildungsangebote, u.a. der Bildungszentren ländlicher Raum oder privatwirtschaftlicher Bildungsanbieter, sowie der Familienbildungsstätten, der Jugendarbeit (nur zu Zwecken der Bildungsarbeit nach dem SGB VIII) und der außerschulischen Umweltbildung in Bayern geöffnet werden. Zwingende Voraussetzung ist die Beachtung des erarbeiteten Hygienekonzepts.

 

(Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 26. Mai 2020)

 

Reisebusunternehmen:

 

Zudem ist ab dem 30. Mai 2020 der Betrieb von Reisebusunternehmen wieder möglich, soweit es sich nicht um explizite Gruppenreisen handelt. Es dürfen nur Individualbuchungen erfolgen. Die Beachtung des verbindlichen staatlichen Rahmenkonzepts für die Wiederaufnahme der Tätigkeit touristischer Dienstleister in Bayern ist dafür zwingende Voraussetzung.

 

(Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 26. Mai 2020)

 

Gastronomie:

 

  • Unverändert zulässig ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen.​
  • Erlaubt ist seit dem 18. Mai 2020 die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien, insbesondere in Wirts- und Biergärten und auf Freischankflächen, in der Zeit zwischen 6 und 20 Uhr unter bestimmten Voraussetzungen.
  • Seit dem 25. Mai 2020 ist der Betrieb von Speisewirtschaften auch für den Verzehr von Speisen und Getränken in Innenräumen in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr und unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.

 

Tourismus:

 

Der Ministerrat hat am 19. Mai 2020 beschlossen, dass alle Beherbergungsbetriebe, wie Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen sowie Campingplätze, bei strikter Wahrung der Hygienevorschriften ab dem Pfingstwochenende (30. Mai 2020) wieder für Urlauber offenstehen. Auch bei Übernachtungen sind die geltenden Kontaktbeschränkungen einzuhalten: Eine Wohnung oder ein Zimmer beziehen nur Gäste, denen der Kontakt zueinander erlaubt ist – wie etwa Angehörige eines Haushalts oder Lebenspartner. Gruppenübernachtungen sind derzeit nicht möglich.

 

Um einen größtmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten, haben das Wirtschaftsministerium und das Gesundheitsministerium gemeinsam ein verbindliches staatliches Rahmenkonzept zur Umsetzung insbesondere folgender Hygienevorgaben erarbeitet:

  • Die Wohneinheiten verfügen über eine eigene Sanitäreinheit.
  • Beim Check-in werden die Kontakte zwischen Mitarbeitern und Gästen auf das Notwendigste reduziert.
  • Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Metern zwischen Personen in allen Räumlichkeiten einschließlich der sanitären Einrichtungen, sowie beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten und auf Fluren, Gängen, Treppen und im Außenbereich. Dies gilt für Gäste und Personal. Personen wie die Angehörigen eines Haushalts, für die im Verhältnis zueinander die Kontaktbeschränkung nicht gilt, haben die Abstandsregel nicht zu befolgen.
  • In allen gemeinschaftlich genutzten Bereichen haben das Personal und die Gäste eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Davon ausgenommen ist der Außenbereich.
  • Die geltenden Hygiene- und Reinigungsstandards werden konsequent eingehalten. Die Reinigung der Gäste- und Gemeinschaftszimmer hat möglichst in Abwesenheit der Gäste zu erfolgen.
  • Der Einsatz von Gegenständen, die von mehreren Gästen benutzt werden, ist im gesamten Betrieb auf ein Minimum zu reduzieren bzw. so zu gestalten, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung oder Auswechslung erfolgt.
  • Die Betreiber haben insbesondere für gemeinschaftlich genutzte Bereiche ein Lüftungs- und Reinigungskonzept zu erstellen. Die Einrichtungen müssen über ein Parkplatzkonzept verfügen.
  • Die Nutzung von betriebseigenen Schwimmbädern, Saunen, Wellness- und Fitnessbereichen richtet sich nach den für diese Einrichtungen geltenden Bestimmunen und ist damit derzeit untersagt.

 

Daneben wird Bayern weitere unternehmerische Bereiche der Wertschöpfungskette Tourismus wieder öffnen. Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt einer anhaltend günstigen Entwicklung des Corona-Infektionsgeschehens. Abgestimmt auf die mögliche Öffnung von Beherbergungsbetrieben am 30. Mai sollen ab diesem Tag auch Freizeiteinrichtungen im Außenbereich wie beispielsweise Freizeitparks ihren Betrieb wiederaufnehmen können. Ebenso ermöglicht werden Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken. Ferner sollen touristischer Bus- und Bahnverkehr, Seilbahnen sowie die Fluss- und Seenschifffahrt starten können. Auch die Objekte der Schlösserverwaltung werden grundsätzlich ab dem 30. Mai wieder ihre Pforten öffnen. Die besucherstarken Objekte wie insbesondere die Schlösser Neuschwanstein und Linderhof sowie die Residenzen in München und Würzburg stehen ab dem 2. Juni wieder für Besucher offen.

 

Um einen größtmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten, erarbeiten das Wirtschaftsministerium und das Gesundheitsministerium gemeinsam ein verbindliches staatliches Rahmenkonzept zur Umsetzung insbesondere folgender Hygienevorgaben:

  • Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 m,
  • Mund-Nasen-Bedeckung,
  • Zugangsbeschränkungsregelung und geeignete Besucherlenkung zur Vermeidung von Menschenansammlungen,
  • Reinigung/Desinfektion häufig genutzter Flächen,
  • Maßnahmen, die die Nachverfolgbarkeit von Kontakten gewährleisten.

 

Auf Basis dieses Rahmenkonzepts werden die betroffenen Unternehmen individuell angepasste Betriebshygienekonzepte für ihre Dienstleistungen entwickeln. Das Rahmenkonzept für betriebliche Schutz- und Hygienekonzepte von Gastronomiebetrieben findet in allen Fällen Anwendung, in denen bei touristischen Angeboten eine Bewirtung angeboten wird, z.B. auf Ausflugsschiffen und in Freizeitparks. Für Veranstaltungen und Filmvorführungen gelten die allgemeinen Bestimmungen. Die Entscheidung findet eine gute Balance zwischen der weiteren Bekämpfung der Corona-Pandemie und der Begrenzung von Schäden für Arbeitsplätze und Wohlstand in ganz Bayern.

 

Welche Neuerungen gibt es bei den Biergärten?

  • Die Abgabe von Speisen und Getränken durch gastronomische Betriebe im Freien (z.B. Biergärten) wird auf die Zeit von 6 bis 22 Uhr verlängert.

     

Welche Neuerungen soll es ab dem 8. Juni 2020 geben?

  • Ab dem 8. Juni 2020 erfolgen weitere Erleichterungen im Bereich des Sports, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz-/Hygienekonzepte eingehalten werden:

     

    • Der Betrieb von Freibädern und von Außenanlagen von Badeanstalten (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) kann wiederaufgenommen werden.
    • Die Einschränkung des Trainingsbetriebs auf den Begriff „Individualsportarten“ in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 der 4. BayIfSMV vom 5. Mai 2020) entfällt ersatzlos.
    • Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.
    • Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig.
    • Indoorsportstätten können den Betrieb wiederaufnehmen.
    • Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.
    • Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner  können wieder öffnen.
    • Fitnessstudios können wieder öffnen.

     

    (Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 26. Mai 2020)

Welche Neuerungen soll es ab dem 15. Juni 2020 geben?

  • Ab dem 15. Juni 2020 ist die Wiederaufnahme des Theater-, Konzert-, und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs unter Zugrundelegung des entsprechenden Konzepts des Wissenschaftsministeriums in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen, bis zu 100 Gäste im Freien) möglich.

     

    Außerdem ist ab dem 15. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Kinobetriebs grundsätzlich möglich. Das Digitalministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein konkretes Hygienekonzept erarbeiten und veröffentlichen, das sich vor allem im Hinblick auf die zulässige Gesamtbesucherzahl und die zu beachtenden Hygienevorschriften an das Konzept für Kultureinrichtungen anlehnt.

     

    (Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 26. Mai 2020)

Warum gibt es Kontaktbeschränkungen und ein Distanzgebot?

  • Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 ist die allgemeine Ausgangsbeschränkung entfallen. Derzeit kann grundsätzlich jedermann zu jeder Zeit und zu jedem Zweck sich in die Öffentlichkeit begeben, soweit nicht die 4. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ausdrücklich etwas anderes vorsieht. Diese weitreichende Lockerung ist im Sinne eines wirksamen Infektionsschutzes vertretbar, weil sie von wirksamen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen flankiert wird.

     

    Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

     

    Seit dem 8. Mai 2020 ist es erlaubt, neben der engeren Familie - d.h. neben Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie und Geschwistern - auch die Angehörigen eines weiteren Hausstands zu treffen oder zu besuchen.

     

    Beginnend ab dem 6. Mai 2020 wurden stufenweise Erleichterungen bei den Corona-bezogenen Beschränkungen des öffentlichen Lebens eingeleitet, um Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Es gilt der Grundsatz: Soviel Freiheit wie möglich, soviel Sicherheit wie nötig.

     

    Oberstes Ziel bleibt aber der Schutz der Gesundheit und die Stabilität des Gesundheitssystems in Bayern. Rückfälle in erheblich höhere Ansteckungsraten oder in eine zweite Welle der Infektion müssen vermieden werden.

     

    Diese Einschnitte in die Grundrechte der Menschen müssen sich in einer verfassungsrechtlich gebotenen Balance mit den infektiologischen Erfordernissen befinden und dürfen die Menschen und ihre Grundrechte nicht über Gebühr belasten. Deshalb war es in Anbetracht einer wesentlich verbesserten Pandemielage in Bayern an der Zeit, den Systemwechsel zu wagen. Weg vom Prinzip der Ausgangsbeschränkung, hin zum Prinzip der Kontaktbeschränkung.

     

    Der von der Staatsregierung am 5. Mai 2020 beschlossene Bayern-Plan Corona sieht ein stufenweises Vorgehen vor, das sich mit konkreten oder zumindest geplanten Terminen bis Pfingsten 2020 verbindet. Unter anderem ist die Allgemeine Ausgangsbeschränkung entfallen. Es wird Erleichterungen bei dem Besuchsverbot in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen geben sowie eine maßvolle Öffnung bei Hotellerie und Gastronomie.

     

    Der Erfolg bestehender Maßnahmen bestimmt dabei das Tempo der weiteren Schritte. Ein übereiltes Vorgehen lehnt die Staatsregierung ab. Erleichterungen und Schutz gehören zusammen. Je erfreulicher sich das Infektionsgeschehen entwickelt und je geringer sich die Gefährdung in einzelnen Lebensbereichen darstellt, desto mehr kommen Erleichterungen in Betracht. Sollte sich jedoch das Infektionsgeschehen schlechter entwickeln, müssen Gegenmaßnahmen in Betracht gezogen und notfalls auch ergriffen werden.

 

 

Das Landratsamt Erding informiert:

 

Das Landratsamt Erding hat ein Bürgertelefon eingerichtet: 08122/58-1770 (Mo-Fr: 9-16 Uhr, Sa: 11-15 Uhr)

Telefonische ärztliche Sprechstunde: 08122 / 59-6773 (Mo: 13-17 Uhr, Di-Fr: 8-12 Uhr, Sa-So: 10-13 Uhr) um medizinische Fragen zu klären sowie Verdachtsfälle zur Screeningstelle zu lotsen.

Im Landratsamt Erding hat es sich die Koordinierungsstelle Ehrenamt zur Aufgabe gemacht, die Hilfsbereiten und die Hilfesuchenden zusammenzubringen. Bürger und Bürgerinnen können sich entweder online unter www.landkreis-erding.de/helfen eintragen oder unter der Telefonnummer 08122 / 58-1788 melden. Insbesondere werden junge Engagierte benötigt, die nicht zu den Risikogruppen gehören, um für mögliche Einsätze in ihrer Nachbarschaft aktiv zu werden: Dazu zählen u. a. Einkaufsdienste, Rezepte abholen, Apothekengänge, Hunde ausführen, Kontakt per Telefon oder online.

Die Bürgersprechstunde des Landrats ist ab Juni immer donnerstags von 12:00-13:00 Uhr unter der Telefonnummer 08122/58-1101 erreichbar.

 

  • Nach wie vor gilt jedoch: Wer den Verdacht hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, kontaktiert die Hotline des Bereitschaftsdienstes der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 oder aber den Hausarzt (unbedingt zunächst telefonisch).

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Landratsamtes Erding hier.

 

 

 

Das Staatsministerium des Inneren informiert ebenfalls auf seiner Internetseite hier.

 

 

Coronavirus wird nicht durch das Trinkwasser übertragen. Nähre Informationen erhalten Sie hier.

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